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1878 bis 1885 Gründung der Wehr. Mehrer Einsätze in Sonthofen und Altstädten.
1880 Holzer Fridolin zum neuen Vorstand gewählt.
1886 Die erste Fahne wurde angeschafft. Der Fahnenschrank wurde im Saal des Vereinsgasthauses Marienbrücke angebracht.
1887 Brand beim Patenverein in Sonthofen.
Eröffnung und Einweihung der neuen Straße nach Gunzesried.
1890 Brand im Nachbarort Rieden. Mit 40 Mann war Bihlerdorf vor Ort.
1891 Wiedemann Ferdinand wurde zum Kommandanten gewählt.
1892 Mit jeweils über 30 Mann wurde Hilfe im Hüttenwerk Sonthofen und in Gasthof Grüner Baum in Blaichach geleistet.
1893 In Schöllang brannten 10 Häuser, bis unsere Wehr mit 28 Mann und Spritze eintraf. 20 Mann mit Spritze machten sich auf den Weg nach Wertach. 120 Häuser wurden ein Raub der Flammen. Zum 5-ten Mal brannte Wertach fast total nieder.
1895 18 Mann rückten mit Spritze nach Bühl aus.
1896 Guggenmoos Josef wurde zum Kommandanten gewählt. Bei der Werksfeuerwehr im Hüttenamt wurde zur Fahnenweihe geladen. Die Fahnenweihe der Feuerwehr Hüttenberg wurde Bihlerdorf gefeiert.
1897 und 1898 musste dreimal zu Nachbarorten ausgerückt werden: Sonthofen, Gunzesried, Fischen.
1899 Endreß Johann wurde neuer Kommandant. Nach Ofterschwang und Binswang wurde die Feuerwehr gerufen. Die vorhandene Spritze wurde zur Druck- und Saugspritze umgebaut.
1901 Althaus Peter, der langjährige Kommandant wurde zum Vorstand gewählt. Zum Großbrand bei Bühler in Gunzesried rückten 34 Mann mit Spritze aus.
1902 erster Brand seit Gründung der Feuerwehr in Bihlerdorf. Es brannte bei Fam. Gerstel an der Scheibe.
1903 25 jähriges Jubiläum der freiwilligen Feuerwehr Bihlerdorf. Brandeinsätze in Burgberg und in Westerhofen An beiden Brandplätzen war man mit fast 40 Mann und Spritze im Einsatz.
1904 bis 1906 ertönte zweimal der Feueralarm. Im Tannach und bei der Bäckerei Sigel in Bihlerdorf.
1907 Engstler Josef wurde zum Vorstand gewählt. Der erste Löschwasserbehälter wurde gebaut.
1908 und 1909 Nach Burgberg und nach Sonthofen rückten jeweils über 30 Mann mit ihrer Spritze aus.
1910 Die Iller trat über die Ufer und überschwemmte das ganze Illertal. Der Eisenbahndamm nach der Illerbrücke wurde weggerissen. Meterhoch stand das Wasser in den Häusern entlang der Straße.
1911 bis 1913 Vier mal ging der Feueralarm.
1914 bis 1919 1. Weltkrieg, viele der Feuerwehrkameraden wurden in den Krieg geschickt.
1920 Endraß Hans wurde zum neuen Vorstand gewählt. Es wurde wieder zum traditionellen Feuerball mit Theater geladen. Neben den Proben gab es auch einen Brand Einsatz in Ettensberg.
1922 Jordan Alois wird zum neuen Kommandanten gewählt.
1924 Höhepunkt der Inflation. Der Jahresbeitrag im Feuerwehrverein betrug 500.000.000.000,00 Mark. In diesem Jahr war ein verheerendes Hochwasser in Bad Oberdorf. Drei Tage war eine Hilfsmannschaft unserer Wehr vor Ort.
1925 bis 1927 In diesen Jahren wurde der vorhandenen Löschweiher vergrößert. Neubau des Gerätehaus an der Dorfstraße unterhalb der Kirche.
1928 Es wurde das 50 jährige Vereinsjubiläum gefeiert.
1929 Mit großzügigen Zuschüssen von der Gemeinde, Bezirk und Land, konnte eine Motorspritze zum Preis von 6777,00 Mark gekauft werden.
1931 Zuerst brannten es auf der Alphütte Gatter. Am 5. September brannte das Vereinsheim, das Gasthaus Marienbrücke, bis auf die Grundmauern nieder. Dabei wurde die Fahne ein Raub der Flammen. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrkamerad sehr schwer. Es kam zum Zerwürfnis mit dem Kommandanten, der daraufhin sein Amt niederlegte. Zum neuen Kommandanten wurde Ambros Buhmann gewählt.
1932 mit vielen Spenden unter großen finanziellen Opfern wurde wieder eine Fahne gekauft und feierlich eingeweiht.
1935 Brandt in der Hochalm Hüttenberg. 32 Mann mit ihren Spritzen halfen bei den Löscharbeiten.
1936 Am 7. Juli nach starken Regenfällen, konnten die Rohre des Dorfbaches die Wassermassen nicht mehr aufnehmen und überfluteten die Dorfstraße und mehrere Häuser.
Die zu "Regierenden" vollzogen Umwälzung auf allen Gebieten. Auch das Feuerwehrwesen war davon betroffen. Die Feuerwehren wurden die Polizei eingegliedert. Vereine wurden aufgelöst, es gab keine Wahlen, sondern nur noch Ernennungen. Der Vorstand musste alle Unterlagen dem Kommando übergeben.
1937 bis 1946 In dieser Zeit erlosch das Vereinsleben. Der damalige Kommandant hatte die Dienstbezeichnung "Meister der Schutzpolizei". Hitlerjugend musste die zur Wehrmacht einberufenen Feuerwehrmänner ersetzen.
1939 Am 23. August ereignete ein so schweres Gewitter, dass der Dorfbaches "derarte Wassermassen brachte", die in der Folge die Dorfstraße überflutete und in den Häusern das Wasser bis zu 70 cm hoch stehen ließ
1947 Der Feuerwehrverein wurde wieder angemeldet. Zum Vorstand wurde Siegel Josef und zum Kommandant Übelhör Martin gewählt.
Für die Aktiven waren Proben nur unter der Bedingung gestatte, dass es keine Befehle gab. Es durften keine Rangabzeichen getragen werden und eine übungsmäßige Ausbildung war nicht erlaubt.
1948 70 Jahre bestand der Feuerwehrverein. Ein Einsatz in Westerhofen. Der Bauernhof von Berthold brannte leider trotzdem ab. Übungsmäßig bauten sie auf und waren überrascht, dass nur sie Wasser hatten. Alle anderen Wehren hatten vergessen ein Sieb anzubringen. Der fischreiche Bach verstopfte ihnen die Schläuche.
1952 Zum neuen Vorstand wurde Buhl Daniel und zum Kommandant Bertele Alfred gewählt.
1953 Das " 75 jährige Jubiläum" wurde groß gefeiert.
1954 Das Jahr begann mit einem Hochwasser im Januar. Der Dorfbach konnte die Wassermassen nicht mehr bewältigen. Mit 6 Motorpumpen und über 100 Helfern wurde gegen das Wasser angekämpft. Bis zu 1,50 m stand das Wasser in den Häusern.
Am 2. September gegen 17:00 Uhr passierte das Unglück. Es entlud sich ein solches Unwetter über unserem Dorf, wie es seit Menschengedenken noch nie der Fall war. Die ungeheueren Hagel- und Wassermassen überschwemmten in Nu das ganze Dorf. Zahlreiche Häuser wurden schwer beschädigt, Felder verwüstet, Straßen zerrissen und Bäume ausgerissen. Dies war das Ergebnis eines gewaltigen Wolkenbruchs. Viele Feuerwehren waren im Einsatz um weitere gefahren abzuwenden. Trotzdem musste am 5. und 12. September wieder Alarm gegeben werden. Der Regen hörte nicht auf. In einigen Häusern stand das Wasser 180cm hoch. Bis Ende Oktober dauerten die Aufräumarbeiten. Dabei gab es leider einen Toten und einen Schwerverletzten.
1957 Brand auf der Alpe Vorsäß II. Es war Januar und das Thermometer zeigte minus 26°C. Das Wasser von den Feuerwehren Gunzesried und Bihlerdorf gefror noch bevor es aus dem Strahlrohr kam. Bis auf das Stallgebäude brannte alles nieder. Den beiden Kommandanten unterstellte man, dass sie auf Grund der Kälte nur nicht löschen wollten. Dies wurde der Polizei gemeldet, aber von der Kripo als unsachliche Unterstellung aufgeklärt.
1958 Eine neue Motorspritze TS8 mit Anhänger und 5 Uniformen für die Fahnenträger wurden angeschafft.
1959 2x brennt es im Dorf. Zuerst der Werkstattbrand in der Sattlerei Schneider und 10 Tage später der Brand in der Schnapsbrennerei Bader.
1960 Feuer im Kühberg
1961 Großbrand zwischen Sigis- und Westerhofen. Durch einen Melder erhielt der Kommandant die Feuermeldung. Sofort blies er Alarm und 10 Mann zogen den Spritzenwagen mit Schläuchen zur Brandstelle.
1962 Zum neuen Kommandanten wurde Endraß Eugen gewählt. In der " neuen Schule" gab es einen Zimmerbrand.
1963 Der Dorfbach trat wieder einmal über die Ufer. Dank der neuen Staumauer und dem raschen eingreifen kam es aber zu keinem größeren Schaden.
1964 Im Oktober brannte es in der "Wanne" in Seifriedsberg. Trotz der 115 anwesenden Feuerwehrmänner brannte das Anwesen bis auf die Grundmauern nieder. Mensch und Vieh wurden gerettet.
1965 Totalbrand im Nebengebäude vom Hotel Kühberg.
1967 Zum neune Vorstand wurde Haslach Karl gewählt. Beim Brand in der Sonnenalp in Ofterschwang musste auch unsere Feuerwehr ausrücken
1969 Für das neue Feuerwehrfahrzeug wurde der Raum des Feuerwehrhauses erhöht.
1970 Ein Borgward von der Bundeswehr wurde als neues Fahrzeug besorgt.. Beim Brand in Gunzesried waren wir die Ersten.
2 x musste wegen Hochwasser alarmiert werden.
1971 Brand im Hotel Alpe Eck "Allgäuer Berghof"
1972 Neuwahlen: neuer Vorstand Endraß Eugen, neuer Kommandant Hauber Stefan. Zur Ausrüstung kamen eine vierteilige Leiter, ein Schlauchwagen und Schutzanzüge dazu.
1977 Zimmerbrand bei Bechteler
1978 100 jährige Jubiläumsfeier.
1980 Großer Umbau des Feuerwehrhauses für ein neues Fahrzeug. Bodenfläche abgesenkt und neues Tor eingebaut.
1981 Neues Löschfahrzeug LF 8 erhalten.
1982 bis 1986 Es gab 3 Alarmeinsätze durch Wasser oder Feuer.
1987 Bei Neuwahlen im Dezember 86 wurden gewählt: Vorstand Socher Ludwig und Kommandant Bertele Matthäus. In Bihlerdorf und in der Oberzollbrücke gab es zwei kleiner Brände zu löschen.
1988 bis 1996 Es gab acht Alarmeinsätze durch Wasser und Feuer. Kameradschaftlich gesehen war wieder einiges los.
1997 In diesem Jahr wurde das Projekt neues Feuerwehrhaus endlich war. Im Herbst fand der erste Spatenstich statt. Da der Bau zum Großteil in Eigenleistung geplant wurde, kam auf die Feuerwehrler einiges zu. Zum Jahresende gab es Neuwahlen.
1998 Bei den Neuwahlen im Dezember 97 wurden gewählt: Socher Ludwig als Vorstand und Eibeler Franz zum Kommandant. Einweihung des neuen Feuerwehrhauses.
1999 Drei Tage Dauereinsatz im Kampf gegen ein Jahrhunderthochwasser. Ein Kaminbrand und mehrere Hilfseinsätze. 4x beteiligte sich die Feuerwehr an Jubiläen der Nachbarwehren.
2000 Wieder gab es Hochwasseralarm. Die neue Pumpe TS 8 war im Dauereinsatz. Die Helfer waren bis zur Erschöpfung im Einsatz.
2001 Von der Fa. Bosch erhielten wir einen VW Bus als Mehrzweckfahrzeug. 2x ging der Alarm für kleinere Brände.
2002 Das nächste Unwetter wütete. In 40 Häusern liefern die Keller und teilweise die Wohnungen voll und in vier Tiefgaragen wurden 13 Autos völlig überflutet. Ein Bihlerdorfer kam knapp mit dem Leben davon. 11 Feuerwehren und das THW waren drei Tage im Einsatz. Das THW Sonthofen rückte mit der "Hannibal" an. Diese Pumpe bewältigt 5000 ltr. Schmutzwasser in der Minute. Nach einigen Tagen waren Wasser, Schlamm und Dreck beseitigt.
Das Kameradschaftsleben wurde trotz allem Gepflegt
2003 Feuer und Wasser verschonten uns in diesem Jahr, es stand ganz im Zeichen des "125 jährigen Jubiläum".
2004 Neuer Vorstand wurde Bertele Matthäus.
2005 Die Natur spielte verrückt. Wieder musste im ganzen Allgäu Katastrophenalarm gegeben werden. Alle Kameraden waren im Einsatz. Vollgelaufene Keller mussten ausgepumpt werden, viele Sandsäcke zur Sicherheit gefüllt und aufgeschichtet werden. Die durchgeführten Sicherungsmaßnahmen am Dorfbach durch das WWA haben sich bestens bewährt. Der Aubach, verwüstete unsere beiden Nachbarorte Blaichach und Gunzesried. Betroffen vom Hochwasser war auch der untere Ortsteil von Bihlerdorf.
Große Gefahr ging von der Iller aus. Der Pegelstand war nur wenige Zentimeter unter der Dammkrone.

Zum Jahresende erhielten wir ein neues Feuerwehrfahrzeug vom Typ LF 10/6. Die Schulung der Maschinisten wurde noch 2005 vorgenommen, die Einweihungsfeier fand 2006 statt.
2006 Fahrzeugweihe des neuen LF 10/6.
Bei einem Kaminbrand und weiteren 10 Hilfseinsätzen mussten die Kameraden helfen.
2007 In diesem Jahr wurde am Feuerwehrhaus außen ein Defibrillator montiert, dieser wurde vom Feuerwehrverein selbst finanziert. Wir wurden zu einem Kaminbrand bei der Firma Fichtl & Lang gerufen.
2008 Wasser im Heizungskeller unserer Kirche. Nächtliches Mottfeuer oberhalb der Bende.
2009 Kaminbrand Hohe Brücke in Gunzersried. Kurz vor Weihnachten wurde das neue MZF übergeben.
2010 Bei den Neuwahlen im Dezember 2009 wurden gewählt: 1. Vorstand Volker Roth und 1. Kommandant Markus Pauzenberger. Wir wurden zu einem Verkehrsunfall gerufen.
2011 Ein ziemlich einsatzreiches Jahr für unsere Wehr. Die Feuerwehr wurde zu 7 Brandeinsätzen und 2 technische Hilfeleistungen gerufen.
2012 Bei Neuwahlen wurde zum 1. Kommandant Jochen Waibel gewählt. 2 Brandeinsätze und 1 Verkehrsunfall.
2013 Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Wohnungsöffnung akute Gefahr und diverse andere Einsätze, insgesamt wurde unsere Wehr 12mal zur Hilfe gerufen.
2014 In diesem Jahre hatten wir insgesamt 10 Einsätze zu vermelden, darunter 2 Brandeinsätze und 4 THL Einsätze.
2015 In diesem Jahr hatten wir 8 Einsätze zu bewältigen. Bei den Neuwahlen wurden zum 1. und 2. Vorstand wieder gewählt Volker Roth und Christoph Waibel. Zum Schriftführer wurde Andreas Bertele und zum Kassier Jens Giesler gewählt.